Quelle: Ategris

PRESSEINFORMATION
Mittwoch, 13. Juni 2018

Neuer Klinikspaziergang im EKM eröffnet
Hoffnung ist das Thema des Rundgangs, der aus elf Bildern besteht und ab sofort im Evangelischen Krankenhaus (EKM) im Gang zwischen Haus D und dem Kasino zu besichtigen ist. Das EKM ist das erste Krankenhaus in Deutschland, das diesen Spaziergang zur Hoffnungsförderung eröffnet hat.

Prof. Dr. Angelika Zegelin, Pflegewissenschaftlerin (vormals Universität Witten/Herdecke), ist Ideengeberin und erläuterte bei der feierlichen Eröffnung im EKM das Ziel des Projekts. Dabei geht es um Bewegungsförderung für Patienten, da es wissenschaftlich bewiesen ist, dass körperliche und geistige Bewegung zur schnelleren Genesung beiträgt.

Die Bilder des Spaziergangs greifen verschiedene Aspekte von Hoffnung auf: gute Erinnerungen, Dankbarkeit, ein schöner Blick, Natur und Kerzenlicht sind nur einige Beispiele. Hoffnung zu haben ist für kranke Menschen eine wichtige Kraftquelle und fördert auf der seelischen Ebene ebenfalls die Genesung.
Im EKM gibt es bereits seit 2016 den Klinikspaziergang „Spurensuche“, dessen Fundorte über das gesamte Gelände und auf verschiedenen Stationen verteilt sind.

Pressekontakt:
Ines Kruse
Unternehmenskommunikation
Tel.: 0208 309-2061
E-Mail: ines.kruse@ategris.de

(Evangelisches Krankenhaus Mülheim • Wertgasse 30 • 45468 Mülheim an der Ruhr • www.evkmh.de)

 

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Hoffnungsspaziergang – Meditativer Rundgang weckt die Lebensgeister

Prof. Dr. Angelika Zegelin hat Poster entwickelt, die – als Rundgang durch eine Klinik oder Alteneinrichtung aufgehängt – Hoffnung spenden können.

Elf Poster mit Landschaften oder Gemälden möchten Hoffnung spenden für Patienten in Kliniken oder Alteneinrichtungen. Sie sollten als Rundgang aufgehängt werden, am besten an anderen „hoffnungsspendenden“ Orten der Einrichtung wie der Kapelle, einem Fenster mit einem schönen Ausblick, dem Eingang zur Entbindungsstation, dem Garten oder einem Brunnen. Entwickelt hat die Idee die ehemalige Pflegewissenschaftlerin der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Angelika Zegelin, für den Verein Pflege e.V. „Der Rundgang bietet Hoffnung, weil einmal die Bilder selber wirken, andere Bilder und Assoziationen im Kopf der Patienten frei setzen und ganz einfach, weil sie als Haltestellen die Patienten motivieren, sich zu bewegen“, erklärt sie den Ansatz. Sie empfiehlt, vor den „Haltestellen der Hoffnung“ Sitzgelegenheiten zu schaffen und damit Orte, an denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Seelsorge oder Psycho-Onkologie mit Patientinnen und Patienten über die Bilder ins Gespräch kommen können. Auch Angehörige könnten einbezogen werden, eine hauseigene Broschüre sollte auf das Angebot aufmerksam machen und dazu anleiten, dass sich Patienten und Besucher auf den Weg machen.

„Hoffnung ist eine unserer ganz großen menschlichen Ressourcen, sie kann ungeheure Kraft entfalten. Wenn wir krank sind, trägt sie uns durch schwere Zeiten und lässt Menschen eher genesen“, beschreibt Zegelin die Wirkung der Bilder. „Hoffende setzen sich Ziele, bemerken kleine Fortschritte, suchen nach Sinn. Elemente von Hoffnung sind gute Erinnerungen, der Blick nach vorne, Naturerlebnisse und ein Gespür für alltägliche Freuden.“

Um diese Hoffnung zu erwecken und zu fördern, hat sie das Angebot von elf Postern (Größe 70 x 90) entwickelt. Sie können individuell gerahmt und dem Design des Hauses angepasst oder fertig bezogen werden. Es ist auch möglich, einzelne Bilder zu erwerben oder auszuleihen. Die Kosten für die Standardversion betragen 480 Euro, Einzelposter kosten 52 Euro. Der Verein Pflege e.V. berät gerne und bietet Vorträge dazu an.

Informieren Sie sich auch durch den Flyer: gestaltet von Tanja Labs, www.artefont.de

 

 

 

 

 

Wir sagen Danke für einzelne Fotos an Christine Wagner-Schäfer, Jürgen Georg und Edith Meyer.

Die drei gemalten Bilder kommen von Ilka Breker.