Es soll, im Sinne des Patienten, einen bewussten Umgang mit den Angehörigen auf den Intensivstationen erreichen. Dies wird gestützt durch verschiedene Studien, welche die Bedeutung der Familie in dieser krisenhaften Situation aufzeigen . Im Jahr 2006 wurde eine Kampagne über verschiedene Medien gestartet, u.a. wurde eine Handreichung (Scheckkarte) für die Angehörigen von Intensivpatienten herausgegeben. Im Sommer 2005 fand im Institut für Pflegewissenschaft/Private Universität Witten/Herdecke gGmbH ein Expertengespräch zum Thema statt. Zurzeit läuft die Auswertung zum Thema „Besuchszeiten auf Intensivstation“, 4800 Fragebögen wurden ausgegeben, über 1500 WeiterbildungsteilnehmerInnen von Intensivpflegekursen meldeten sich zurück.

Ausgewählte Ergebnisse dieser Studie, stehen Ihnen hier zu Verfügung: „Besuchsregelungen auf Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern – Ausgewählte Ergebnisse der Befragung von Pflegenden“

Was benötigen die Teams auf Intensivstationen, um Angehörige begleiten zu können?

 

Dieser Fragestellung geht aktuell, März 2018, eine Befragung von Pflegenden und Ärzt/inn/en auf Intensivstationen nach.

Wenn Sie auf einer Intensivstation tätig sind würden wir uns sehr freuen, wenn Sie die Fragen unter

https://www.umfrageonline.com/s/c758bf2 beantworten und/oder den Link an weitere Personen weiterleiten würden.

 

Das Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ des Pflege e.V. gibt es nun seit fast 10 Jahren.

Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse Empfehlungen für die Kliniken zu geben, wie Ihre Rahmenbedingungen zur Angehörigenbegleitung verbessert werden können.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Stefan Juchems und Jennifer Brendt