Die Stiftung Pflege e.V hat eine Reihe von Broschüren und Informationsblätter herausgegeben. Diese und weitere Produkt werden im Folgenden beschrieben und können heruntergeladen werden sowie per Mail bestellt werden:

  1. Broschüre „Rückkehr aus dem Krankenhaus“
  2. Informationsblatt „Dekubitus“
  3. Broschüre „Leben mit Inkontinenz“
  4. Poster zur Bewegungsförderung für Klinikpatienten

Hier finden Sie den Bestellschein.

1) Broschüre „Rückkehr aus dem Krankenhaus“

„Pflegerisches Wissen für Patienten und ihre Angehörigen“ gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.

LEIDER IST DIE BROSCHÜRE DERZEIT VERGRIFFEN, EINE NEUAUFLAGE IST GEPLANT.

Bei abnehmender Verweildauer in Krankenhäusern und gleichzeitig steigender Pflegebedürftigkeit in Deutschland stehen immer mehr Menschen vor der Situation, nach einem Krankenhausaufenthalt pflegerische Hilfe zu benötigen. PatientInnen und deren Angehörige brauchen vor allem Informationen, wie sie – gemäß dem politischen Konzept „ambulant vor stationär“ – den Übergang in die häusliche Pflegebedürftigkeit bewältigen können.

Hauptanliegen dieses Projektes war deshalb, erstmals pflegebedürftigen PatientInnen und deren Angehörigen die Zeit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in die Häuslichkeit mittels schriftlichen Informationsmaterials zu erleichtern.

In Zusammenarbeit mit sechs klinischen Projektpartnern, die in der Regel ein patientInnenorientiertes Entlassungsmanagement eingeführt hatten, wurde eine Broschüre entwickelt und an die Betroffenen verteilt. Allgemeinen Fragen zur Pflegeversicherung und zu pflegepraktischem Handeln wurde darin ebenso begegnet wie dem konkreten Informationsbedarf zur MDK-Begutachtung, zur Auswahl eines Pflegedienstes, zur Alltagsorganisation, zur Selbsthilfe und Entlastung. Rund zwei Wochen nach Entlassung wurden die Leser dann telefonisch kontaktiert und um eine Beurteilung der Broschüre gebeten.

Die Ergebnisse zeigten eine durchweg positive Resonanz bei den Befragten. Vor allem bei pflegenden Angehörigen, die die Broschüre intensiv gelesen hatten, fielen die Bewertungen besonders gut aus. Ein Drittel der LeserInnen konnte sogar von positiven Auswirkungen der Lektüre berichten. Die Evaluation lieferte insgesamt einige relevante Hinweise zu Einflussfaktoren auf den Nutzen schriftlicher Patienteninformation im Bereich des Entlassungsmanagements bei Pflegebedürftigkeit, verlangte aber nach weiterer generalisierbarer Forschung.

Den ausführlichen Abschlussbericht des einjährigen Projektes finden Sie in Kürze auf der Homepage der Robert Bosch Stiftung: www.bosch-stiftung.de

Für die Broschüre „Rückkehr aus dem Krankenhaus“ unter dem Projektnamen „Pflegerisches Wissen für Patienten und Angehörige“ wurde den Urheberinnen am 30.11.2006 der Gisela-Rehfeld-Preis verliehen. Der Preis ist von der Firma Rölke Pharma ausgeschrieben.

2) Informationsblatt „Dekubitus“

Mit dieser Informationsbroschüre möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich mit einfachen Grundlagen der Vorbeugung von Druckgeschwüren (Dekubitus) zu beschäftigen. Die Inhalte stimmen mit dem aktuellen Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse überein. In den letzten Jahren hat das Wissen um die Verhinderung von Druckgeschwüren zugenommen – leider aber ihre Entstehung nicht in gleicher Weise abgenommen.

In diesem Informationsblatt erfahren Sie, wie ein Druckgeschwür entsteht, welche Körperstellen besonders gefährdet sind und was Sie tun können, um das Auftreten eines Druckgeschwürs zu vermeiden. Im Mittelpunkt steht also die Vorbeugung, die so genannte Prophylaxe.

Wir wünschen uns, Ihnen bei der Lektüre viele neue Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben oder bereits angewandte Methoden zu festigen. Die praktischen Tipps sollen Ihnen zu mehr Sicherheit bei Ihrer täglichen pflegerischen Arbeit verhelfen!

Diese Broschüre entstand innerhalb des Projektes „Schulung von pflegenden Angehörigen in der häuslichen Umgebung als neues Handlungsfeld für Pflegekräfte“ im Patienten-Informations-Zentrum Lippstadt e.V. Das Projekt wurde durch die Robert-Bosch-Stiftung gefördert.
Sie können das Informationsblatt hier herunterladen oder per Mail bestellen.

 

3) Broschüre „Leben mit Inkontinenz“

Mit dieser Informationsbroschüre möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben sich mit dem Thema Harninkontinenz zu beschäftigen. Weltweit leiden viele Menschen daran. Allein in Deutschland leben ca. fünf bis zehn Millionen Menschen die von Harninkontinenz betroffen sind. Doch Inkontinenz ist nicht nur ein körperliches Problem. Für viele ist es vor allem ein psychisches und soziales Problem über das man sich nicht zu sprechen traut.

In unserer Gesellschaft wird im Erwachsenenalter die Fähigkeit die Ausscheidungen zu kontrollieren vorausgesetzt. Personen die an Inkontinenz leiden und auch ihren pflegenden Angehörigen fällt es meistens schwer, offen über das Problem zu sprechen. Aus Scham und Angst ziehen sich viele vom gesellschaftlichen Leben zurück und scheuen sich davor professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In diesem Informationsblatt erfahren Sie wie es zu Harninkontinenz kommen kann und welche Möglichkeiten im Umgang damit bestehen. Dabei stützen sich die Inhalte der Broschüre auf neueste Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft und Medizin.

Das Lesen dieser Lektüre soll Ihnen im alltäglichen Umgang mit der Inkontinenz helfen. Wir würden uns freuen, wenn Ihnen diese Broschüre Mut macht Pflegende oder Ärzte anzusprechen, um sich Rat und Unterstützung zu holen.

Sie können die Broschüre hier herunterladen oder per Mail bestellen.

 

4) Poster zur Bewegungsförderung für Klinikpatienten

Auch wer „im Krankenhaus liegt“, sollte sich bewegen
Studierende der Pflegewissenschaft an der Uni Witten/Herdecke haben Poster zur Bewegungsförderung für Klinikpatienten entwickelt

In Posterform eignet sich das Bild (A 2) für alle Klinikstationen, dieses wird über den Pflege e.V. vertrieben und kostet 4,00 Euro zzgl. 2,00 Euro Versand. Rabatt bei Mehrfachbestellung.

Man sagt zwar, dass man „im Krankenhaus liegt“, tatsächlich fördert aber Bewegung auch im Krankenhaus oft die Heilung. Studierende des Studiengangs „Innovative Pflegepraxis“ der Universität Witten/Herdecke haben acht Argumente für mehr Bewegung für die Patienten zusammengetragen. „Bei Bewegung ist nicht an Leistungssport gedacht, sondern an Spazieren gehen, auf die Beine kommen, damit man nicht einrostet“, erklärt die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Zegelin den Ansatz. Bewegung regt den Kreislauf und die Verdauung an, beugt Stürzen vor, erhält die Selbstständigkeit, fördert die Geselligkeit und stärkt Muskeln, Knochen und Gelenke. In Postergröße (A2) kann man es auf den Stationen aufhängen und Patienten so zu mehr Bewegung anregen. Denn gerade bei älteren Patienten, die alle Aktivität aufgeben und passiv werden, tritt schon nach wenigen Tagen des Liegens eine Schwächung ein. „Wir fordern ja immer, dass die Patienten aus den Betten geholt und auf die Beine gestellt werden“, erklärt Prof. Zegelin den Stand der Forschung, „viele Patienten denken, es wird erwartet, dass sie im Bett liegen – manche meinen auch ‚Liegen hilft‘. Das Gegenteil ist der Fall!“.

Das Poster eignet sich für alle Klinikstationen. Es wird über den Pflege e.V. vertrieben und kostet 4,00 Euro zzgl. 2,00 Euro Versand. Rabatt bei Mehrfachbestellung.