Haben Sie einen Angehörigen in Ihrer Obhut, der Ihrer
Pflege bedarf, so können Sie eine Menge dazu beitragen, die
Gefahr eines Druckgeschwürs auf ein Minimum zu reduzieren.
Die beste Vorbeugung ist die Druckentlastung durch häufige
Bewegung. Dazu reichen oft schon minimale Maßnahmen aus,
wie z.B. eine Positionsveränderung der Arme oder Beine und
das Unterlegen von flachen, kleinen Kissen. Diese
Positionswechsel sorgen dafür, dass gerade die gefährdeten
Körperstellen nicht einem ständigen Druck ausgesetzt sind.
Bei manchen Menschen kann schon binnen zwei Stunden und
weniger eine Hautrötung entstehen, andere Menschen wiederum
können durchaus länger in einer bestimmten Position liegen.
Besonders wichtig ist es, dass der zu Pflegende möglichst
häufig das Bett verlässt. Nicht empfehlenswert ist
der Einsatz von Wasserkissen und -matratzen, Luftringe für
das Gesäß, sowie Fersenringe. Auch Schaffelle haben keinen
nachweisbaren, druckentlastenden Effekt. Ein guter
Hautzustand ergänzt jedoch die Vorbeugung von
Druckgeschwüren. Ebenso hilfreich ist zu wissen, dass zu
einer guten „Dekubitusprophylaxe“ eine
ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine normale
Kalorienaufnahme durch die Ernährung beitragen kann.
Dieses Informationsblatt für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige zur "Vorbeugung von Druckgeschüren" kann bei der Stiftung Pflege kostenlos angefordert werden - das machen nur Ihre Spenden möglich. Bitte denken Sie - insbesondere bei der Anforderung mehrerer Exemplare - daran.
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