Dr. phil. Norbert
Blüm
„Pflege ist eine neue soziale Frage die nicht nur
mit Geld beantwortet werden kann. Gefragt ist auch eine
neue Kultur der Zuwendung.“
1983 Bundesverdienstkreuz Katholischer Männer
1984 Goldene Ehrennadel des Bundesverbandes Metall
1985 Orden wider den tierischen Ernst, Aachen
1986 Karl-Valentin-Orden, München
1987 Thomas-Morus-Medaille
1988 Pro-Log-Preis, gestiftet vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
1989 Heinrich-Brauns-Preis, gestiftet von Bischof Franz Kardinal Hengsbach 2000 Münchhausenpreis 2000
2001 Menschenrechtspreis
1. „Johannes Albers“ in „Christliche Demokraten der ersten Stunde“, 1965
2. Dissertation „Willenslehre und Soziallehre“ bei Ferdinand Tönnies. - Ein Beitrag zum Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft, Bonn 1967
3. Buchveröffentlichung mit wissenschaftlichen Werken.........
4. „Reform oder Reaktion“ – Wohin geht die CDU?“, 1972
5. „Gewerkschaften zwischen Allmacht und Ohnmacht“, 1979
6. „Werkstücke – Aufsätze, Rede, Essays 1967 bis 1980“, 1980
7. „Die Arbeit geht weiter – zur Krise der Erwerbsgesellschaft“, 1983
8. „40 Jahre Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland“, Herausgabe zusammen mit Professor Hans F. Zacher, 1989
21. Juli 1935 - in Rüsselsheim geboren als Sohn des KfZ-Schlossers und Busfahrers Christian Blüm und Margarete Blüm, geborene Beck.
seit 1964 - verheiratet mit Marita, geborene Binger Kinder: Christian, Katrin, Annette
1941 – 1949 - Volksschule
1949 – 1957 - zunächst Lehre und dann Anstellung als Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG, Rüsselsheim
seit 1949 - Mitglied der IG Metall, Mitglied der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Mitglied der Kolpingsfamilie
seit 1950 - Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
1950 – 1957 - Mitglied der Betriebsjugendvertretung der Adam Opel AG, Rüsselsheim,
ab 1952 - deren Vorsitzender
1956 - Europawanderung als St.-Georgs-Pfadfinder, in dieser Zeit tätig als Bauarbeiter, LKW-Fahrer, Kellner, Straßenbauer in Griechenland, Kunstschmiedegehilfe in der Türkei
1957 – 1961 - Abendgymnasium Mainz, während dieser Zeit Tätigkeiten als Hilfsarbeiter im
1961 - Stipendiat der Stiftung Mitbestimmung
1963 - Stipendiat der VW-Stiftung
1961 – 1967 - Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte, Theologie und Soziologie in Köln und Bonn
1967 Promotion in Philosophie zum Thema „Willenslehre und Soziallehre bei Ferdinand Tönnies“ – ein Beitrag zum Verständnis von Gemeinschaft und Gesellschaft - in Bonn
1966 – 1968 - Redakteur der „Sozialen Ordnung“, Monatszeitschrift der Sozialausschüsse der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), zugleich gesellschaftspolitischer Referent der CDA
1968 – 1975 - Hauptgeschäftsführer der CDA
1969 – 2000 - Mitglied des Bundesvorstandes der CDU (sozialpolitische Anstöße bringen ihm den Spitznamen „Herz-Jesu-Marxist“ ein)
1972 – 1981 - Mitglied des Deutschen Bundestages, Landesliste Rheinland-Pfalz
1974 – 1977 - Vorsitzender des CDA-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
1977, 1978, 1979 - Lehrauftrag der Katholischen Fachhochschule für Sozialarbeit Mainz
1977 - Harte Konfrontation mit Pinochet in Santiago de Chile
1977 – 1987 - Bundesvorsitzender der CDA (Nachfolger von Hans Katzer)
1979 - Harte Konfrontation mit Botha in Johannesburg / Südafrika
1980 – 1981 - Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
1981 – 2000 - Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU
1981 – 1982 - Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund
1982 – 1998 - Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung
1983 - erneut Mitglied des Deutschen Bundestages, Landesliste NRW (Wahlkreis Dortmund Nord)
1987 – 1999 - Vorsitzender des CDU-Landesverbandes NRW
1998 – 2002 - Mitglied des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
1998 – 2002 - Stellvertretendes Mitglied des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
1998 - Beschäftigungsförderungsgesetz
1984 - Hinterbliebenenrente neu geregelt Kindererziehungsjahr in der Rentenversicherung
1998 - Gesetz zur Sicherung der Neutralität der Bundesanstalt für Arbeit bei Arbeitskämpfen
1988 - Gesundheitsreform
1989 - Rentenreform 1982
1994 - Pflegeversicherung
1997 - Reform des Arbeitsförderungsgesetzes
1998 - Rentenreform (demografische Komponente)
Amnesty International
Industriegewerkschaft Metall
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
Kolpingsfamilie