Erinnerungs-Wandbild hier erhältlich.

UNS - das Erinnerungswandbild

Erinnerung im heute verorten - Identität pflegen

Das Erinnerungswandbild ist eine kontinuierliche Einladung zum Rückblick. Intensität, Perspektive und Teilhabe wird vom Bewohner selber bestimmt. Die individuelle Nutzung des Angebotes fördert kommunikative, visuelle und kognitive Kompetenzen, das Identitätsbewusstsein wird gestärkt.

Das Erinnerungswandbild kann dabei unterstützen, Barrieren der Sprachlosigkeit zu überwinden. Ein Small-Talk über einzelne Motive in dem Erinnerungsbild kann sich schnell zu einem intensiven Gespräch entwickeln. Selbst einrichtungsfremde Personen finden schnell eine Identifikationsebene und damit ein gemeinsames Gesprächsthema: ein Kindergartenkind beispielsweise zeigt aufgeregt auf das Schneewittchen und taucht dann gemeinsam mit einer älteren Dame in die Märchenwelt ein.

Inspiriert durch die Motive können die Bewohner, mit oder ohne Unterstützung, in ihre Vergangenheit versinken oder ihre Erinnerungen mit Anderen teilen. Im besten Fall können sie so neben einem höheren Identitätsbewusstsein auch Gemeinschaft erfahren.
Die Vielfältigkeit der kunstvoll ineinander verwobenen Darstellungen lässt keine Langeweile aufkommen – es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Die Bewohner empfinden eine Wertschätzung, durch das für sie entworfene Kunstwerk: die letzten 50 Jahre sind es wert, hier gezeigt zu werden – und „du“ bist ein Teil davon! Pflegende können sich gezielt erarbeitete oder zufällig gewonnene Einsichten in die Biographien der Bewohner bei der täglichen Arbeit nutzen. Das Erinnerungswandbild motiviert zur Lebendigkeit: zum Hinschauen, zum Geschichten erzählen, zum Singen oder selber Malen, zum Rückblicken und sich mitteilen. Etwas „Schönes“ zu sehen ist der gewöhnliche Grund, ein Bild aufzuhängen. Mit dem Erinnerungswandbild kann vieles mehr erreicht werden:

Verbesserung der Betreuungsqualität durch eine Gesprächsunterstützung und ein kontinuierliches Angebot zur Biographiearbeit.

Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Hauses durch strategische Positionierung eines generationsübergreifenden Projektes, um Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit dem Thema Alter über das Wandbild der Erinnerung einzuladen, Treffen zu veranstalten und weitere interaktive Projekte auszulösen.

Höhere Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Verbesserung des Personaleinsatzes durch Nutzung von Kunst als Aus- und Eindruck zur kommunikativen Förderung zwischen Pflege und zu Pflegenden. Weiterentwicklung der Fachkompetenz in Biographiearbeit und persönlicher Reflexion.

Das Original des Wandbild ist in der Wohnanlage Sophienhof für alle Bewohner gut zugänglich installiert. Im Rahmen einer Fachtagung wird die Arbeit mit dem Bild erläutert und weiterentwickelt. Replikationen des Wandbildes geben Bewohnern weiterer Einrichtungen der Altenpflege die Möglichkeit, das Bild zu nutzen. Gerda Graf, Geschäftsführerin des Sophienhofs, beschreibt es so : „Das Wandbild besticht durch den hohen Anteil der Kreativität auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlichen Zugängen. Das Künstlerische mit pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden ist eine Basis, die dem Menschen hilft, seine „Lichtungen“ aus der Vergangenheit wahr zu nehmen. Die Innovation steckt somit auch im Kontext einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung: Künstler tauchen in die Welt des Alters ein, das Alter nimmt die Kunst als Medium für Erinnerung auf und Pflegende haben die Möglichkeit einer Verbindung zwischen Alter, Kunst und Generationen. So nehmen Kinder, Schulklassen bis hin zu Projektarbeiten im Rahmen einer Unterrichtseinheit „Zeitzeugen“ das Bild oder Ausschnitte des Bildes gemeinsam wahr und erleben über Geschichte einen Zugang im Miteinander der Generationen“.

Dem Pflege e.V. ist es ein Anliegen, das Wandbild möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Daher können folgende Produkte bestellt werden:

Hochwertiger Druck auf Leinwand, wie im Original aus 8 Einzelteilen bestehend. Originalgröße: 8 x 100 x 80 cm, 1.300 €
Druck auf Tapete, Originalgröße 320 x 200 cm, für 360€
weitere Größen auf Leinwand, Stoff, Folie oder Papier möglich,
Seitenverhältnis etwa 1:1,6, Preis auf Anfrage
Erinner-Dich-Spiel, 25 Doppel-Motive, in praktischem Karton, für 35 €

Postkartensatz 8 x 10 x 15 cm, für 5 €

Alle Preise zzgl. Versandkosten.

 

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Erste Intensivstationen in Österreich zertifiziert

Das allgemein öffentliche Krankenhaus der Elisabethinen Linz ist das erste Krankenhaus in Österreich, dem der Pflege e.V. das Zertifikat "Angehörige jederzeit willkommen - ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation" verleihen konnte.

Generaloberin Sr. M. Friedburga Druckenthaner betont den Auftrag, den der Konvent der Elisabethinen als Träger erteilt:"Wir müssen die Menschen froh machen". Übersetzt heißt dies, den Menschen in all ihren Bedürfnissen und Sorgen zu begegnen. Auf Grund dieses Leitsatzes waren laut Pflegedirektorin Hannelore Dirschlmayer-Steiner keine Maßnahmen -einmal abgesehen von der Antragstellung- notwendig, um das Zertifikat zu erlangen. "Vielmehr" so Dirschlmayer-Steiner "wird endlich einmal zur Sprache gebracht, was seit Jahren selbstverständlich gelebte Praxis ist." Direktor Dr. Harnoncourt freut sich ebenfalls über die Auszeichnung, die anderen Intensivstationen helfen kann, sich an Vorbildern zu orientieren. "Es geht hier nicht um einzelne Handlungen, sondern um eine Grundhaltung. Das hat der Pflege e.V. erkannt und dass der Antrag von der gesamten Klinikleitung getragen werden muss mehr als richtig."

Stefan Juchems überreichte im Namen des Pflege e.V. das Zertifikat an die Vertreter der Internen und der Operativen Intensivstation. Die Lösung in der Herausforderung der Angehörigenintegration liege in der Kommunikation - die kontinuierlicher und gezielter Schulung und Übung bedürfen. Die räumlichen Voraussetzungen seien in diesem Krankenhaus eine beispielhafte Basis, die aus anderen Häusern bekannten Problematiken gar nicht erst entstehen zu lassen, so Juchems.

Individuell zu vereinbarende Ruhezeiten, eindeutig benannte Ansprechpartner, die Versorgung in Einzelzimmern, teilweise sogar mit einem eigenen Aufenthaltsbereich für die Angehörigen im Zimmer (!) oder im angrenzenden Kloster sowie weitere Angebote für Angehörige zeigen, dass man hier der Bedeutung von Angehörigen in Krisensituationen entsprechen möchte. Nicht zuletzt zählt auch hier die Gastfreundschaft des Konventes: um die Verpflegung brauchen sich die Angehörigen von Intensivpatienten keine Gedanken zu machen.



Erinnerungs-Wandbild an Sophienhof übergeben

Am 29.11.2009 wurde im Rahmen einer Feierstunde in der Wohnanlage Sophienhof ein Erinnerungs-Wandbild vom Pflege e.V. an die Wohnanlage Sophienhof übergeben. Das Bild mit der Größe von etwa 2x3 Metern bildet nun einen Kristallisationspunkt für Menschen, die in der Wohnanlage Sophienhof leben.

Die Idee für das Bild hatte Dr. Angelika Zegelin. Die renommierte Pflegewissenschaftlerin ist bekannt für ihre lebensnahen Ansätze im Kontext von Pflege, wie beispielsweise den Klinikspaziergang. In einer Art ‚Suchbild‘ werden unterschiedlichste Motive der 20er-80er-Jahre vereint, so dass es schier endlose Möglichkeiten gibt, Dinge zu entdecken und diese mit der eigenen Biographie zu verknüpfen. Die Künstlerinnengruppe ‚NeoCortex‘ (Ruth Gerresheim, Eveline Mürlebach und Alexandra Schütz), brachte die Idee in Form von Öl auf eine Leinwand. Alle drei Künstlerinnen sind Absolventinnen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft mit Sitz in Alfter bei Bonn.

Der Pflege e.V. , bei der Dr. Zegelin dem Fachbeirat vorsitzt, beauftragte die Künstlerinnen mit der Realisierung, da sie sich bei der Initiative ‚Wandalismus‘ an der Alanus Hochschule in Alfter bereits hervorgetan hatten. Wandalismus versteht Wandmalerei nicht als Deko oder Luxustapete, sondern im Dialog mit der Örtlichkeit und im Blick des Betrachtenden entstehend.

Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH in Niederzier öffnet sich ständig kreativen Möglichkeiten, um den Menschen neue Zugänge zu sich selbst zu ermöglichen. So war die Idee von der „Wissenschaft“ spontan in den praktischen Alltag integriert. Gerda Graf, Geschäftsführerin des Sophienhofs, ermöglichte die Finanzierung dieses Projektes, so dass es mehr als konsequent ist, das Erinnerungs-Wandbild am Sophienhof zu beheimaten.

Feierstunde Sophienhof

Ruth Gerresheim, Alexandra Schütz, Gerda Graf, Dr. Angelika Zegelin, Eveline Mürlebach, Prof. Christel Bienstein, Ingrid Diestelhorst und Dr. Klaus Maria Perrar vor dem Erinnerungs-Wandbild.

Reproduktionen des Erinnerungs-Wandbild werden ab März in gesamter Größe und auch in Auszügen erhältlich sein - so können viele Menschen dieses Bild zur Pflege ihrer Erinnerungen nutzen.


Nachruf für Herrn Bernhard Thiel, Gremienmitglied der Stiftung Pflege

Am 23. Januar 2008 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Bernhard Thiel im Alter von 58 Jahren. Bernhard Thiel begleitete den Aufbau und die Entwicklung der Stiftung Pflege von Anfang an als berufenes Mitglied des Stiftungsrates und stand dem Vorstand beratend und prüfend zur Seite.

Bernhard Thiel war der Stiftung durch seine Berufserfahrungen in der Pflege inhaltlich und persönlich sehr verbunden. Nach Abschluss einer Kranpflegeausbildung im Jahr 1971 und anschließender Weiterbildung in der Intensivpflege übernahm er die Leitung einer interdisziplinären Intensivstation am Stadt- und Kreiskrankenhaus Ansbach.

Ab 1978 übernahm er die stellvertretende Leitung der Pflege am Klinikum Heilbronn und ab 1979 die Aufgabe der Pflegedirektion am Klinikum Bamberg. 1983 - 1992 war er Pflegedirektor des Klinikum Nürnberg und Mitglied der Betriebsleitung (2600 Betten, 2500 Mitarbeiter im Pflegedienst). In dieser Zeit wurden grundlegend neue Erkenntnisse der Pflege in die Praxis übertragen getragen und forciert durch eine besonders mitarbeiterbeteiligenden Unternehmensstrategie.

1991 entschloss er sich seine umfangreich gewonnen Kenntnisse in die Gründung eines eigenen Unternehmens einfließen zu lassen, der Firma proCura, Gesellschaft für Unternehmensberatung und Management im Krankenhaus mbH; hier war er als Geschäftsführender Gesellschafter bis 2004 tätig. Ab 2004 entwickelte er das Beratungsunternehmen pro Hospital und übernahm die Verantwortung für Krankenhäuser, um notwendige Veränderungsprozesse verantwortlich auf den Weg zu bringen.

Seine umfassende Erfahrung in der Führung von Unternehmen trug dazu bei, dass die Stiftung Pflege sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens Schritt für Schritt entwickelte.

Mit Bernhard Thiel verliert die Stiftung Pflege e.V. einen wichtigen Mitstreiter. Seine charismatische Art, seine umfassenden Kenntnisse und sein Optimismus werden uns allen fehlen.


Christel Bienstein
Vorstand

 

Internationaler Förderverein Basale Stimmulation e.V. lädt am 17. +18. Mai 2008 zum internationalen Fachkongress in der Albertinen Akademie, Hamburg

Vorprogramm

Leben erhalten - Entwicklung erfahren

Referate von:
Frau Ursula Büker, Psychologie
Prof. Christel Bienstein, Pflegewissenschaft
Prof. Dr. Andreas Fröhlich, Sonderpädagogik

Workshops:
BaNale Stimulation, die Komplexität der Begegnung
Basale Stimulation in der Praxis gelebt
Integration von Angehörigen
Entwicklung am Lebensende
Neonatologie
und weitere
Diskussion / Information / Austausch

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Internationaler Förderverein Basale Stimmulation

Klinikspaziergang zur Bewegungsförderung

Die Idee kam mir im Januar diesen Jahres: ich besuchte meinen (mobilen) Mann am ersten Tag eines Krankenhausaufenthaltes und traf ihn im Bett liegend an. Da ich mich in den letzten Jahren wissenschaftlich mit der Entstehung von Bettlägerigkeit beschäftigt habe und ein Klinikaufenthalt initial Bettlägerigkeit verursachen kann, fragte ich sofort, warum er im Bett liege. „Wo soll ich denn hin?!“ war die lakonische Antwort. Nach dem er aufgestanden war, liefen wir „wie Falschgeld“ etwas umher: kurz auf der Station, im zugigen Treppenhaus, in der Eingangshalle. Schließlich „saßen“ wir wieder in der Cafeteria. Dabei lieferte mir der „Flucht-und Rettungswegeplan“ die Vorlage für einen Wahrnehmungs- und Bewegungsplan. Menschen wollen zielgerichtet umhergehen, nicht dumpf hin-und herlaufen, sie wollen etwas erleben und lernen, sich freuen. Körper und Geist wollen gleichzeitig in Bewegung gebracht werden.
Für Patienten und Besucher erscheinen manche Gänge im Krankenhaus als Tabuzonen, man kennt sich nicht aus, hat Angst, sich zu verlaufen und „weiss nicht, wo man hin soll und hin darf“.

Das Grundanliegen meines Vorschlages ist Bewegungsförderung, Patienten und Besucher sollen einen anregenden und informativen Rundgang von 45 – 60 Minuten Dauer im Gebäude machen können (hier: Schlechtwettervariante ohne Aussengang), es spricht nichts dagegen, einen anderen Rundgang durch die Natur zusätzlich zu entwickeln. Ein Informationsblatt für die Patienten soll entwickelt und entweder bei der Aufnahme oder auch gezielt später ausgehändigt werden. Alle Abteilungen, die Patienten zur Bewegung anhalten, z.B. Physiotherapie, Langzeit-EKG, sollten ebenfalls auf den Rundgang hinweisen.
Das erste Konzept für einen Klinikspaziergang realisierte sich im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Nach der Zustimmung durch die Geschäftsführung begann eine Arbeitsgruppe mit der Umsetzung und ich selbst durfte die  15 – 20 interessanten „Haltepunkte“ mit aussuchen. Dabei war ich erstaunt, wie weitläufig die Klinik ist – ohne weiteres hätten wir mit immer neuen Perspektiven fast eineinhalb Stunden herumgehen können. Die Haltepunkte sind durch große, gerahmte Plakate bzw. Vitrinen gekennzeichnet.

Hier: 1 Beispiel aus Herdecke

In erster Linie wird Kunst vorgestellt, dabei ist es wichtig, dass die Bilder nicht einfach seitlich hängen, sondern Objekte gut präsentiert werden, mit Titel, Licht usw., dass evtl. Bänke zum Betrachten oder Verweilen aufgestellt sind.
Fotos eignen sich, ein schöner Blick aus dem Fenster, es eignen sich auch kurze gerahmte Texte. Gelegentlich sollten die Poster ausgetauscht werden, evtl. könnte auch ein Motto alle Darstellungen zusammenführen.
Naheliegend ist, die Spaziergänger an wichtigen Orten in der Klinik vorbeizuführen: Cafeteria, Intensivstation, Kapelle, Kiosk, Endoskopieabteilung usw., dabei sollte Wissenswertes zur Abteilung vorgestellt werden. Auch logistische Daten können interessant sein: Essensportionen, Wäscherei, Heizung usw.., evtl. mit Konterfei der dort Arbeitenden.
Motto für einen Rundgang könnte sein: „Kunst und Technik“ oder „Wahrnehmung und Wissenswertes“.
Das Spektrum für Themen ist weit: etwas zur Geschichte der Einrichtung könnte gesagt werden, „historische“ Personen lassen sich vorstellen, gesundheitsfördernde Tipps könnten verbreitet und Arzneipflanzen  präsentiert werden. Im Herdecker Krankenhaus war der Apotheker sofort bereit, einen Haltepunkt zu gestalten, die Bücherstube übernahm die Verantwortung eine Vitrine thematisch zu bestücken. Es könnte etwas zur Narkose, zur Hygiene, zu Gips oder Mull gesagt werden, auch Karikaturen oder Bilderrätsel sind vorstellbar.  Aktivität könnte gefördert werden durch Aufforderungen zum Handeln (z.B. Fußgymnastik oder Atemübungen), evtl. kann es gelingen interaktive Einheiten zu implementieren, vielleicht durch Touch Screen-PC’s.
Evtl. können Gangalternativen angegeben werden: Treppe oder Fahrstuhl, dazu müssten die Treppenhäuser etwas freundlicher aussehen.
Wichtig ist, dass dieser Spaziergang völlig unabhängig und ohne Anmeldung  gelaufen werden kann. Bei einer Rollstuhl-Variante sollte darauf geachtet werden, dass die Objekte nicht zu hoch präsentiert werden.Die Gestaltung des Rundganges wirft kaum Kosten auf, möglicherweise können bekannte Personen als Schirmherr wirken oder Sponsoren sich beteiligen.
Die Akzeptanz des Rundganges kann nach einigen Monaten evaluiert bzw. im üblichen Patientenfragebogen rückgemeldet werden.
Für die Einrichtungen stellt die Eröffnung und Präsentation eine Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit dar, zumindest die örtlichen Medien sollten darüber berichten.

1 – 2 Beispiele aus Nürnberg und 1-2 Beispiele aus Fürth vorstellen

Bisher ist der Klinikspaziergang in den hier genannten drei Kliniken etabliert, gern können Interessierte sich hier die Beispiele ansehen. Alle drei Varianten sind sehr unterschiedlich und gut gelungen. Wir gehen davon aus, dass die Idee von anderen Krankenhäusern übernommen wird. Schon gibt es weitere Überlegungen zu themenzentrierte Rundgängen, evtl. einmal in der Woche geführt. Auch eine Variante für die Mitarbeiter, im Sinne einer angenehmen „Nicht-Raucher-Pause“ ist angedacht.
In allen drei Kliniken bereitete eine Arbeitsgruppe den Spaziergang vor, eine typische Aussage der Teilnehmer war: „ich bin selbst erstaunt, welche interessante Ecken unser Krankenhaus hat…..ich sehe einiges mit anderen Augen“. Offensichtlich gelingt es, über solche Projekte die Kliniken mehr als öffentlichen Raum, als Kulturraum zu begreifen….immerhin halten sich ja ständig viele hundert oder tausend Menschen in den Gebäuden auf.


Literatur:
Zegelin, A.: Festgenagelt sein- Der Prozess des Bettlägerigwerdens, Huber, 2004

 

mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift:

Die Schwester/Der Pfleger, Heft 8, 2007, Bibliomed Verlag

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Programme der oben genannten Kliniken:

Bilder von der Eröffnung des Klinikspaziergang im Klinikum Nürnberg

Nuernberg 1Nuernberg2

 

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Angehörigenfreundliche Intensivstation – erste Klinik ausgezeichnet

Für die individuelle Besuchszeitenregelung auf der interdisziplinären 8-Betten Intensivstation erhielt das Ev. Krankenhaus in Hattingen als erste Einrichtung das Zertifikat der Stiftung Pflege e.V.. In Anwesenheit der Stiftungsverantwortlichen und der engagierten Praktiker wurde das Zertifikat am 6.6.2007 feierlich übergeben. Die Zertifizierung ist Teil eines größeren Projektes der Stiftung, dabei geht es um verstärkte Berücksichtigung der Angehörigen von Intensivpatienten. Die Aktivitäten der Stiftung Pflege e.V. zielen darauf ab, pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft zu transportieren. Weitere Anträge und Anfragen liegen bereits vor, der Fachbeirat der Stiftung entscheidet über die Zertifikatsübergabe. Lesen Sie mehr: Ohne Familie geht's nicht / Besuchsregelungen auf Intensivstationen / Antrag / Intensivstationen mit Zertifikat

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Resolution zur Reform der Pflegeversicherung

Die Durchsetzung der Pflegeversicherung mit der Einführung von Versicherungsleistungen anstelle von Fürsorgeleistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz ist ein Erfolg für die heute rd. 2 Mio. Pflegebedürftigen und ihre Familien, denn Pflegebedürftigkeit ist nicht länger allein eine Aufgabe der Fürsorge mit der Konsequenz, Sozialhilfeempfänger zu werden. Die Pflegebedürftigen zahlen Beiträge und erhalten dafür Pflegeleistungen von ihrer Pflegekasse und nicht mehr Fürsorge vom Sozialhilfeträger. Damit wird die Pflegebedürftigkeit - ein Schicksal, das jeden treffen kann - solidarisch abgesichert. Der Einzelne wird mit dem Risiko, pflegebedürftig zu werden, nicht mehr allein gelassen. Darin liegt die große sozialpolitische Bedeutung der Pflegeversicherung.Lesen Sie mehr...

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„Rückkehr aus dem Krankenhaus“ Leitfaden zur Überleitung in die häusliche Pflege ausgezeichenet.

"Rückkehr aus dem Krankenhaus" - mit diesem Titel projektierte die Stiftung Pflege e.V. eine Broschüre, die hilfebedürftigen Patienten und Angehörigen den Übergang in die häusliche Pflege erleichtern soll. Das vorrangige Ziel der Stiftung ist, pflegerisches Wissen in die Bevölkerung zu tragen. Die Broschüre hat den Gisela-Rehfeld-Preis errungen, am 30.11.2006 wurde der Preis in einer Feierstunde in der Aerpah-Klinik in Esslingen überreicht. Der Preis ist gestiftet von Roelke-Pharma und wird alle zwei Jahre für wissenschaftsbezogene Verdienste der Pflege im Rahmen geriatrischer Rehabilitation überreicht. Lesen Sie mehr...

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Professor Lutz Neugebauer und Professor David Aldridge produzieren neue CD "Meine Musik"

Den zahlreichen Anfragen von Angehörigen und professionellen Betreuern entsprechend haben Professor Lutz Neugebauer und Professor David Aldridge einen Satz CDs mit dem Titel "Meine Musik" produziert. Der Satz enthält 4 CDs: Schellack Schlager  zB. “So ein Tag, so wunderschön wie heute; Kann die Liebe Sünde sein; Ich küsse Ihre Hand Madame; Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder ;Annelise; Möwe, du fliegst in die Heimat”. Klassische Meisterwerke Sanfter Swing und Jazz Hits zum Tanzen und Träumen Die CD-Box kostet €19,95 inkl. Versand und Bearbeitung. Zwei Euro von diesem Betrag gehen an die Stiftung “Musik Hilft”, die Musiktherapie unterstüzt. Lesen Sie mehr...

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VERTRAUTE PERSONEN KÖNNEN GENESUNG WESENTLICH UNTERSTÜTZEN . Zu Projekt 2.

Mit einer bundesweiten Initiative will die Stiftung Pflege e.V. entgegenkommende Besuchsregelungen auf den Intensivstationen der Krankenhäuser etablieren. Die Einbeziehung von Angehörigen, Freunden und vertrauten Menschen trägt wesentlich zur Genesung von Patienten bei, die aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustandes auf Intensivstationen behandelt werden. Ein von der Stiftung Pflege e.V. durchgeführtes Expertengespräch und eine bundesweite Erhebung zu Besuchsregelungen auf Intensivstationen hat ergeben, dass diese von Krankenhaus zu Krankenhaus völlig unterschiedlich gehandhabt werden. Oft kämpfen Angehörige mit unüberwindlichen Hürden,
um ans Krankenbett zu gelangen. Lesen Sie mehr...

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Preiswürdiges Luftschloss - Pflege-Institut hätte gern eine neue Heimstatt - ein Entwurf ist da, das Geld nicht.
Wullen • Wie könnte ein Erweiterungsbau für die Privatuni Witten/Herdecke aussehen, der das Institut für Pflegewissenschaft beherbergt? Mit dieser Frage haben sich zwölf Architekturstudenten von der Fachhochschule Bochum befasst. Der Sieger dieses Wettbewerb wurde am Freitag den 14.07.2006 gekürt.Lesen Sie mehr...
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Besuchsregelungen auf Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern – Ausgewählte Ergebnisse der Befragung von Pflegenden
Eine Erhebung im Rahmen des Projektes „Angehörige auf der Intensivstation“. Ein Projekt der Stiftung Pflege e.V.

Problemlage Intensivstationen sind „besondere Orte“, geheimnisumwittert in den Augen der Bevölkerung – es geht dort um Tod oder Leben. Für immer
mehr Menschen ermöglichen Intensivmedizin und –pflege das Überleben. Jährlich werden etwa 2.000.000 Menschen in Krankenhäusern auf den Intensivstationen versorgt. Diese Abteilungen sind nicht ohne weiteres für Besucher zugänglich, dadurch sollen auch die schwerkranken Menschen  geschützt werden.
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Enterale Ernährung - und dennoch Lebensqualität
Die Möglichkeiten, Menschen mit industriell gefertigter Kost vollwertig zu ernähren, wurden seit 1980 in großen Schritten weiterentwickelt. Besonders die Einführung der PEG verbesserte die Lebenssituation der Betroffenen. Inzwischen werden Menschen mit dieser Methode über Jahre und Jahrzehnte ernährt und am Leben gehalten.
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Paulas Knopfkiste, ein Gedächtnisspiel für Menschen zwischen 3 und 100

Das Spiel wurde primär für Menschen mit Demenz entwickelt. Viele Menschen verbinden mit Knöpfen positive Kindheitserinnerungen, hieran soll angeknüpft werden.

Das Spiel kann alleine oder mit mehreren Menschen in unterschiedlichen Versionen gespielt werden.  Der Anforderungsgrad und die Dauer der verschiedenen Spielarten können individuell angepaßt werden.

Besonders viel Freude betreitet das Spiel, wenn mehrer Menschen dieses
gemeinsam spielen.

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Pressespiegel: Projekt - Angehörige auf der Intensivstation
Im Nachgang der "Berliner Pressekonferenz" am 09.03.2006 gab es ein großes Medienecho.Lesen Sie mehr...
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Pflegedirektorin Christa Tischer ins Kuratorium berufen

„Pflege geht uns alle an“. Dies ist das Motto der „Stiftung Pflege“, in deren Kuratorium jetzt Christa Tischer, Pflegedirektorin des Klinikums Augsburg, berufen wurde. Klaus H. Richter, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Pflege und Vorstandsmitglied der Barmer Ersatzkasse, überreichte ihr im Rahmen eines Besuchs bei der Barmer Ersatzkasse in Augsburg die Berufungsurkunde.

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Schauspielerin Ursela Monn wird erste Botschafterin der "Stiftung Pflege"

„Jeder wird jeden Tag einen Tag älter. Nur vergessen das die Meisten. – Jeder von uns kann pflegebedürftig werden. Und jeder wünscht sich dann eine menschenwürdige Gestaltung dieses Lebensabschnittes. Das Bewusstsein dafür muss dringend geweckt werden! – Es ist dies ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, dem sich die ‚Stiftung Pflege‘ endlich angenommen hat. Das möchte ich sehr gerne und sehr dringend unterstützen!“, so die beliebte Berliner Schauspielerin Ursela Monn, die sich bereit erklärte, künftig als Botschafterin der Stiftung Pflege tätig zu werden.

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Qualifikation zur Breast Care Nurse (Pflegeexpertin im Brustzentrum): Modellprojekt ab März 2006

Die EUSOMA - Richtlinien (Europäische Gesellschaft für Brustkunde) für die Zertifizierung von Brustzentren sieht den Einsatz von zwei Breast Care Nurses pro Pflegeeinheit  verbindlich vor (mit Masterabschluss). In Deutschland gibt es bisher keine vergleichbaren Pflegespezialistinnen ...

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Wiederbelebung in der City - (Quelle NRZ)

Das Institut für Pflegewissenschaft baut für 72 Stunden eine Intensivstation auf dem Willy-Brandt-Platz. So sollen Ängste abgebaut und Verständnis für den Pflegeberuf geweckt werden.

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