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Der Aspekt des
Schützens
wird von den
Betroffenen besonders mit Situationen in Verbindung
gebracht, in denen sie sich der Institution
ausgeliefert fühlen. Hier stellen sich Angehörige vor
die Betroffenen und handeln anwaltschaftlich. Es gilt,
Interessen der Betroffenen zu vertreten, sowie deren
Individualität und Identität zu erhalten.
Durchsetzungsvermögen, die Bereitschaft und die
Fähigkeit, sich auf ein Kräftemessen mit
Professionellen einzulassen und zu kämpfen, werden
dabei als wesentliche Voraussetzungen benannt. Ein
Interviewpartner charakterisiert seine Frau als
„dominierende
Persönlichkeit“, die auch
„die
Tür eingetreten“ hätte, wenn man ihr den
Zutritt zu ihm verwehren würde. In diesem Zusammenhang
erinnert er eine Situation, in der seine Frau sich
geweigert hat, die IS zu verlassen, was in ihm ein
starkes Gefühl von Sicherheit auslöst:
„da
wusste ich, „die ist jetzt da(!), jetzt is in
Ordnung. jetzt läuft das“. also wenn dir so was
widerfährt und du hast keinen, auf den du dich
verlassen kannst, dann bisse(!) verlassen. weil dann
kommste in so ne Maschinerie rein. du wirst
verwaltet(!). ne?“. So aber erwachsen
Dankbarkeit und Entspannung aus dem Vertrauen in die
Ehefrau: „dann
lehnste dich schon etwas entspannter zurück weil
einer(!) passt auf dich auf. „Gott sei Dank is
einer da der dich kennt(!)“.der boxt dich hier
raus“. ne wirklich. da kannste nur dankbar sein
wenne so einen hast“.
Die vierte Eigenschaft ist
durch den Begriff pflegen
gekennzeichnet.
Angehörige beteiligen sich auch aktiv an pflegerischen
Tätigkeiten. Ein Interviewpartner sagt während des
Gesprächs zu seiner Frau: „ihr
ward ja nicht nur Besucher, so war’s ja nicht,
sondern die haben ja richtig
mitgeholfen“ und beendet die Schilderung
einer Situation, in der er sich Pflegenden gegenüber
ausgesprochen lobend äußert mit den
Worten,
„aber wie gesagt, das intensivste, intensivste(!)
Pflege hatte ich durch meine
Familie“.